Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

221363

Die Ganzheitsmethode im Lese-Schreib-Anfangsunterricht

Willi Ferdinand

pp. 246-255

Abstrakt

Die Formulierung der Gestalttheorie erfolgte in betonter Abhebung von der Assoziationspsychologie des 19. Jahrhunderts. Deren auf Erfassung von Elementen ausgerichtete Erkenntnisbemühung sei zwar, so etwa wurde gestalttheoretisch argumentiert, hinsichtlich sinnloser "Und-Verbindungen" angemessen, könne jedoch strukturierten Ganzheiten oder Gestalten nicht gerecht werden. Damit war auf das "geistige Band", auf den "Sinn" komplexer psychischer Erscheinungen verwiesen und zudem der Unterschied zwischen einsichtigem Lernen und Verknüpfungslernen thematisiert.

Publication details

Published in:

Ertel Suitbert, Kemmler Lilly, Stadler Michael (1975) Gestalttheorie in der Modernen Psychologie: Wolfgang Metzger zum 75. Geburtstag. Heidelberg, Steinkopff.

Seiten: 246-255

DOI: 10.1007/978-3-642-72312-4_24

Referenz:

Ferdinand Willi (1975) „Die Ganzheitsmethode im Lese-Schreib-Anfangsunterricht“, In: S. Ertel, L. Kemmler & M. Stadler (Hrsg.), Gestalttheorie in der Modernen Psychologie, Heidelberg, Steinkopff, 246–255.