Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

197608

Charles Booth

Entdecker der "Zwei-Drittel-Gesellschaft" und die "Arithmetik des Jammers"

Dirk Schubert

pp. 117-140

Abstrakt

Charles Booth ist ein in Deutschland weitgehend unbekannter Wissenschaftler. Viel zitiert und selten gelesen wird meist auf seine voluminöse Studie,Life and Labour of the people of London"hingewiesen und diese Fleißarbeit als ein Meilenstein empirischer Sozialforschung eingestuft1. Als Unternehmer von Beruf bleibt er in der Statistik- und Soziologieprofession ein Außenseiter, dennoch kann die Bedeutung und Wirkung seiner Arbeit in England und vor allem in London ab dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts kaum überschätzt werden. Hier soll es zunächst um den Ausgangspunkt der Untersuchung von Booth gehen, nämlich die sozialen Unruhen, Arbeitslosigkeit und Slumelend im Londoner East-End. Danach sollen Methode und Ergebnise seiner Arbeit skizziert werden, bevor Booth's politische Vorschläge der Sozialreform und die Rezeption seiner Arbeit in England und im Ausland beschrieben werden.

Publication details

Published in:

Klingemann Carsten, Neumann Michael, Srubar Ilja, Rehberg Karl-Siegbert, Stölting Erhard (1996) Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1994. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 117-140

DOI: 10.1007/978-3-322-95715-3_4

Referenz:

Schubert Dirk (1996) „Charles Booth: Entdecker der "Zwei-Drittel-Gesellschaft" und die "Arithmetik des Jammers"“, In: C. Klingemann, M. Neumann, I. Srubar, K.-S. Rehberg & E. Stölting (Hrsg.), Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1994, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 117–140.