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Körperliche Rhythmisierung und rituelle Interaktion
pp. 191-218
Abstrakt
Der Artikel analysiert Rhythmus – bzw. kollektive Rhythmisierung – als Bindeglied zwischen (Interaktions-)Ritual und Körper. Hierfür wird primär an die Theorie der "Interaction Ritual Chains' von Randall Collins angeschlossen. Diese wird mit evolutionspsychologischen und humanethologischen Studien kontrastiert, die ebenfalls die soziale Dimension von Rhythmus und kollektiver Rhythmisierung untersuchen. Daran anknüpfend wird ein Vorschlag eines soziologischen Rhythmus-Begriffs entwickelt. Der Artikel lässt sich damit sowohl als Beitrag zur Ritualsoziologie als auch zur allgemeinen Soziologie lesen, insofern er die vernachlässigte grundlagentheoretische Frage nach der Bedeutung von Rhythmus bzw. kollektiven Rhythmisierungen in Interaktionsprozessen aufwirft.
Publication details
Published in:
Gugutzer Robert, Staack Michael (2015) Körper und Ritual: Sozial- und kulturwissenschaftliche Zugänge und Analysen. Dordrecht, Springer.
Seiten: 191-218
DOI: 10.1007/978-3-658-01084-3_10
Referenz:
Gugutzer Robert (2015) „Körperliche Rhythmisierung und rituelle Interaktion“, In: R. Gugutzer & M. Staack (Hrsg.), Körper und Ritual, Dordrecht, Springer, 191–218.