Buch | Kapitel
Sozialwissenschaftler und Philosophen in der Münchener Räterepublik
pp. 115-146
Abstrakt
An Literatur über die Revolution in Bayern in den Jahren 1918 und 1919 und speziell über die Münchener Räterepublik herrscht heute keine Mangel mehr. Auch einzelner Gruppen von Revolutionären hat sich die zuständige Wissenschaft inzwischen angenommen. So haben insbesondere die Schriftsteller und Literaten wie Gustav Landauer, Erich Mühsam und Ernst Toller, die in der ersten Räterepublik eine führende Rolle gespielt haben, inzwischen die gebührende Aufmerksamkeit erhalten.1 Mit Wissenschaftlern und darunter besonders den Philosophen und Sozialwissenschaftlern ist es anders: ihre Beteiligung an der Revolution ist bisher stets nur am Rande erwähnt und jedenfalls noch nicht im Zusammenhang behandelt worden.2
Publication details
Published in:
Klingemann Carsten, Neumann Michael, Rehberg Karl-Siegbert, Srubar Ilja (1994) Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1992. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 115-146
DOI: 10.1007/978-3-322-96047-4_3
Referenz:
Dahms Hans-Joachim, Neumann Michael (1994) „Sozialwissenschaftler und Philosophen in der Münchener Räterepublik“, In: C. Klingemann, M. Neumann, K.-S. Rehberg & I. Srubar (Hrsg.), Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1992, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 115–146.