Buch | Kapitel
Der Soziologe als Außenseiter/Der Außenseiter als Soziologe
pp. 171-189
Abstrakt
Man schreibt den 10. Mai 1938. An diesem Dienstag wird in der Reichshauptstadt der VIII. Allgemeine Deutsche Bankentag eröffnet, der eine stärkere Kreditnachfrage der Industrie vorhersagt als Zeichen für die robuste Konjunktur. Daß es mit Großdeutschland aufwärts gehe, betont am gleichen Morgen auch Reichswirtschaftsminister Dr. Walther Funk in Frankfurt am Main beim ‚Tag des deutschen Handwerks". Die Kohleförderung des Ruhrgebietes sei wieder auf 414 764t pro Tag gestiegen, wird vermeldet. Und Diplomingenieur Kruckenberg von den Vereinigten Westdeutschen Waggonfabriken in KölnDeutz präsentiert der Öffentlichkeit stolz einen neuen Dieselschnelltriebwagen, der eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 km/h erreicht.
Publication details
Published in:
Klingemann Carsten, Neumann Michael, Rehberg Karl-Siegbert, Srubar Ilja (1994) Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1992. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 171-189
DOI: 10.1007/978-3-322-96047-4_6
Referenz:
Papcke Sven (1994) „Der Soziologe als Außenseiter/Der Außenseiter als Soziologe“, In: C. Klingemann, M. Neumann, K.-S. Rehberg & I. Srubar (Hrsg.), Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1992, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 171–189.