Die Familie als System sozialisatorischer Interaktion
pp. 181-213
Abstrakt
Betrachtet man die Familiensoziologie in ihrer Entwicklung, dann fällt zweierlei auf: (1.) Das interaktive Geschehen innerhalb von Familien hat selten eine große Rolle gespielt. Handlungstheoretische Ansätze konnten sich nicht durchsetzen. Um diese Lücke zu füllen, werden Anleihen bei anderen Wissenschaften, namentlich bei der Psychologie, gemacht. (2.) Empirisch kommen Familien in der Familiensoziologie vorwiegend in Aggregatdaten vor, d. h. versteckt in bevölkerungswissenschaftlichen Statistiken, ungeachtet des Sachverhalts, dass Statistiken durch menschliches Handeln zustande kommen.
Publication details
Published in:
Funcke Dorett, Hildenbrand Bruno (2018) Ursprünge und Kontinuität der Kernfamilie: Einführung in die Familiensoziologie. Dordrecht, Springer.
Seiten: 181-213
DOI: 10.1007/978-3-658-18441-4_9
Referenz:
Funcke Dorett, Hildenbrand Bruno (2018) Die Familie als System sozialisatorischer Interaktion, In: Ursprünge und Kontinuität der Kernfamilie, Dordrecht, Springer, 181–213.