Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

221356

Der Gestaltbegriff und Aspekte der kognitiven Strukturbildung in der Wahrnehmung

Friedhart Klix

pp. 187-199

Abstrakt

Man muß nicht auf dem Boden der Gestaltpsychologie stehen, um bedeutende und fruchtbare Ideen ihres Ansatzes wie ihres Wirkens würdigen zu können. Verschiedene Aspekte des ursprünglich weit gespannten, die ganze Psychologie zu verändern gedachten Ansatzes sind eingegangen in theoretische wie forschungspraktische Aufgabenstellungen der Gegenwart. So gesehen ist die Gestaltpsychologie im dreifachen Hegelschen Sinne aufgehoben: negiert, bewahrt und weiterentwickelt. Und daß auch die letzten beiden Aspekte betont werden dürfen, will viel heißen. Denn nur wenige Wissenschaftsgebiete haben in den letzten Jahrzehnten eine so tiefgreifende Wandlung durchgemacht wie gerade die Psychologie.

Publication details

Published in:

Ertel Suitbert, Kemmler Lilly, Stadler Michael (1975) Gestalttheorie in der Modernen Psychologie: Wolfgang Metzger zum 75. Geburtstag. Heidelberg, Steinkopff.

Seiten: 187-199

DOI: 10.1007/978-3-642-72312-4_17

Referenz:

Klix Friedhart (1975) „Der Gestaltbegriff und Aspekte der kognitiven Strukturbildung in der Wahrnehmung“, In: S. Ertel, L. Kemmler & M. Stadler (Hrsg.), Gestalttheorie in der Modernen Psychologie, Heidelberg, Steinkopff, 187–199.