Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

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Professionalisierungstheoretische Ansätze

Michael May

pp. 69-106

Abstrakt

Burkhard Müller (2002: 726 ff.) hat dargelegt, dass-wissenssoziologisch gesehen-Berufe zum einen ein Mandat, zum anderen eine Lizenz bräuchten. Mandat bedeute, dass jeweils "ein gesellschaftlich anerkanntes Wissen" (ebd.: 726) darüber vorausgesetzt werde, wozu und in welchem Bereich ein Beruf gut und nützlich sei. Die Lizenz hingegen beziehe sich auf gesellschaftliches Wissen darüber, was die Angehörigen eines Berufes tun dürften und sollten sowie deren rechtliche Voraussetzungen (z.B. Berufsordnungen, Ausbildungsgesetze, staatliche Anerkennungsverfahren).

Publication details

Published in:

May Michael (2008) Aktuelle Theoriediskurse sozialer Arbeit: eine Einführung. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 69-106

DOI: 10.1007/978-3-531-90838-0_4

Referenz:

May Michael (2008) Professionalisierungstheoretische Ansätze, In: Aktuelle Theoriediskurse sozialer Arbeit, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 69–106.