"Die Form und das Bedeuten"
Zur Unreduzierbarkeit des Textes
pp. 207-215
Abstrakt
Verbleiben wir bei den Husserldeutungen Derridas. 1967 veröffentlicht dieser einen Aufsatz "Die Form und das Bedeuten" ("La Forme et le Vouloir-dire") mit dem Untertitel "Bemerkungen zur Phänomenologie der Sprache". Er bezieht sich darin auf Husserls Ideen I. Interpretiert werden die §§ 124–127 dieses Werks, d.h. die Paragraphen, die den Status der Sprache betreffen. Dort vertritt Husserl die These, daß der Ausdruck das Telos der Sprache sei, und es ist gerade diese These, die Husserl — in Derridas Augen — von den Logischen Untersuchungen an bis "jenseits der Ideen I" nie in Frage stellen wird.
Publication details
Published in:
Mai Katharina (1996) Die Phänomenologie und ihre Überschreitungen: Husserls reduktives Philosophieren und Derridas Spur der Andersheit. Stuttgart, Metzler.
Seiten: 207-215
DOI: 10.1007/978-3-476-04256-9_16
Referenz:
Mai Katharina (1996) "Die Form und das Bedeuten": Zur Unreduzierbarkeit des Textes, In: Die Phänomenologie und ihre Überschreitungen, Stuttgart, Metzler, 207–215.


