Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

197706

Morenos Philosophie und der Marxismus (1989)

Ferdinand Buer

pp. 73-91

Abstrakt

Schon während seines Medizinstudiums an der Wiener Universität liest Moreno mehr soziologische, philosophische und theologische Literatur als medizinische. In einem Klima der Revolution und der Durchsetzung sozialistischer Reformen im "Roten Wien" ist die Lektüre von Marx und Engels selbstverständlich (Moreno, 1981, 269). Schon 1913 hatte er begonnen, neben seinem Studium mit Randgruppen zu arbeiten. Was Marx und Lasalle für die Arbeiterklasse getan hätten, wollte er für die Prostituierten tun: Sie sollten Ansehen und Würde erhalten, indem sie sich organisierten, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten (Moreno, 1973a, 134; Moreno, 1978a, XXIX).

Publication details

Published in:

Buer Ferdinand (2010) Psychodrama und Gesellschaft: Wege zur sozialen Erneuerung von unten: Reflexionen – Dialoge – Konzepte. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 73-91

DOI: 10.1007/978-3-531-92369-7_4

Referenz:

Buer Ferdinand (2010) Morenos Philosophie und der Marxismus (1989), In: Psychodrama und Gesellschaft, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 73–91.