Die Analyse der literarischen Körper-Inszenierungen
pp. 127-285
Abstrakt
Unbestritten nimmt das Reisebild »Die Stadt Lukka« von 1831 im Hinblick auf den Sensualismus Heines eine zentrale Sonderstellung ein. Hildebrand bezeichnet dieses Reisebild, das den Zyklus der Texte zu Italien beschließt und seiner Entstehung nach den Schlusspunkt unter den gesamten Komplex der Reisebilder setzt, als das Werk aus der deutschen Periode Heines, »das am stärksten auf die sensualistischen Vorstellungen seiner Exilprosa vorausweist.«1 Insofern Heine seine sensualistischen Vorstellungen in der französischen Periode zuvorderst in theoretischen Essays weiter entwickelt, fällt ein besonderes Licht auf die schriftstellerische Leistung der »Stadt Lukka«, durch die ästhetische Praxis die sensualistische Programmatik insbesondere der »Philosophie-Schrift« vorwegnehmen zu können.2
Publication details
Published in:
Wortmann Simon (2011) "das Wort will Fleisch werden": Körper-inszenierungen bei Heinrich Heine und Friedrich Nietzsche. Stuttgart, Metzler.
Seiten: 127-285
DOI: 10.1007/978-3-476-05195-0_4
Referenz:
Wortmann Simon (2011) Die Analyse der literarischen Körper-Inszenierungen, In: "das Wort will Fleisch werden", Stuttgart, Metzler, 127–285.


