Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

198951

Soziale Arbeit und Gesellschaft

Anstöße zu einer Neuorientierung der Debatte um Normativität und Normalität

Hans-Uwe OttoUdo Seelmeyer

pp. 45-63

Abstrakt

Die Frage nach dem Verhältnis von Sozialer Arbeit und Gesellschaft impliziert eine Klärung des Verhältnisses von abstrakter Funktion und konkreten Aufgaben. Ist die Funktion definierbar als Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft, in die die Ambivalenz von Hilfe und Kontrolle konstitutiv eingeschlossen ist, so definiert sich die unterschiedliche Richtung der Aktivität über die Orientierung an der historisch je spezifischen Form von Normativität und Normalität. Die sich hiermit verbindende Komplexität soll im folgenden durch einige grundlegende Überlegungen verdeutlicht werden, die in ihrem systematischen Zugriff eine erweiterte Sichtweise der hier zu behandelnden Problematik nahe legen, um darüber Hinweise auf die notwendige Selbstthematisierung der Sozialen Arbeit in ihrer aktuellen Entwicklung zu erhalten.

Publication details

Published in:

Mnchmeier Richard, et al. (2004) "Liebe allein genügt nicht": historische und systematische Dimensionen der Sozialpädagogik. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 45-63

DOI: 10.1007/978-3-663-10670-8_3

Referenz:

Otto Hans-Uwe, Seelmeyer Udo (2004) Soziale Arbeit und Gesellschaft: Anstöße zu einer Neuorientierung der Debatte um Normativität und Normalität, In: "Liebe allein genügt nicht", Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 45–63.