Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

200126

Das sprach- und handlungsfähige Subjekt

Erika Edelmayer

pp. 21-53

Abstrakt

Zu Beginn der Betrachtungen sei nochmals an das Paradigma, in dem Habermas den Subjektbegriff entwickelt, erinnert. Er hat sich gewissermaßen vom Subjekt der Bewusstseinsphilosophie verabschiedet. Diese, welche auch als Reflexionsphilosophie bezeichnet wird, geht von der Selbstbeziehung des Subjekts aus. Damit ist gemeint, dass "das erkennende Subjekt sich, um seiner habhaft und dadurch bewusst zu werden, auf sich als Objekt bezieht" (1988a: 209). Der kommunikationstheoretische Bezugsrahmen, in dem Habermas das Subjekt betrachtet, fokussiert hingegen die Verständigung zwischen sprach- und handlungsfähigen Subjekten.

Publication details

Published in:

Edelmayer Erika (2012) Das diskursfähige Subjekt: Rekonstruktionspfade einer sozialtheoretischen Denkfigur im Werk von Jürgen Habermas. Dordrecht, Springer.

Seiten: 21-53

DOI: 10.1007/978-3-531-19817-0_2

Referenz:

Edelmayer Erika (2012) Das sprach- und handlungsfähige Subjekt, In: Das diskursfähige Subjekt, Dordrecht, Springer, 21–53.