Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Series | Buch | Kapitel

200145

Janusz Korczak

Der Kindheitsforscher als Schulkritiker

Michael KirchnerSabine AndresenKristina Schierbaum

pp. 193-203

Abstrakt

Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts hatte die staatliche Reformpolitik in vielen Ländern Europas zu einer außerordentlichen Entwicklung der öffentlichen Schulen geführt. Die Historie der Gründung neuer Schulen schloss an pädagogische Erfahrungen und Formen an, die bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt waren (vgl. Oelkers 2006, S. 17). Im Zuge des Wandels der industrialisierten Gesellschaft(en) entstand weltweit die Idee von der Erneuerung der Schule. Ein zentrales Motiv und Movens pädagogischer Initiativen war die Erneuerung der Schule, um die "neue soziale, sittliche und geistige Not" (Solzbacher 1993, S. 32) zu überwinden.

Publication details

Published in:

Kirchner Michael, Andresen Sabine, Schierbaum Kristina (2018) Janusz Korczaks "schöpferisches Nichtwissen" vom Kind: Beiträge zur Kindheitsforschung. Dordrecht, Springer.

Seiten: 193-203

DOI: 10.1007/978-3-658-11685-9_8

Referenz:

Kirchner Michael, Andresen Sabine, Schierbaum Kristina (2018) Janusz Korczak: Der Kindheitsforscher als Schulkritiker, In: Janusz Korczaks "schöpferisches Nichtwissen" vom Kind, Dordrecht, Springer, 193–203.