Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

201250

Schluss

Christian Reimann

pp. 215-220

Abstrakt

Der vorausgegangene vierte Teil vorliegender Arbeit hat deutlich gemacht, dass die phänomenalistisch-wertphilosophische Prinzipienethik Brentanos keineswegs dazu geeignet ist, das wissenschaftstheoretische Begründungsproblem der normativen Ethik zu lösen, welches darin besteht, die notwendige Geltung ihrer Urteile bzw. die universelle Gültigkeit genuin moralischer Urteile nachzuweisen. Insofern Brentanos Urteile nicht dem Anspruch des für die betreffende Wissenschaftsbegründung konstitutiven Kriteriums der Apodiktizität genügen können, ist sein Versuch, die Ethik als eine apodiktische (Meta-) Wissenschaft zu begründen, notwendig zum Scheitern verurteilt.

Publication details

Published in:

Reimann Christian (2018) Das Problem der Ethikbegründung aus evidenzphilosophischer Sicht: eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Ethik Franz Brentanos. Stuttgart, Metzler.

Seiten: 215-220

DOI: 10.1007/978-3-476-04822-6_5

Referenz:

Reimann Christian (2018) Schluss, In: Das Problem der Ethikbegründung aus evidenzphilosophischer Sicht, Stuttgart, Metzler, 215–220.