Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

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201354

Die kybernetische Revolution

Klaus Müller

pp. 122-137

Abstrakt

Kybernetik und Informationstheorie entstanden als zwei eng aufeinander verweisende Richtungen der Neuen Wissenschaften, ihr Zusammenspiel war zugleich fundamental für das spätere systemtheoretische Programm insgesamt. Die Informationstheorie emanzipierte den Systembegriff von den materialen Analogien einer »theoretischen Biologie« und gab ihn zur universellen, das heißt nun auch zur sozialwissenschaftlichen, Verwendung frei. Die Kybernetik bezog den mathematisch definierten Informationsbegriff auf komplexere Formen von Kausalität und rückte ihn so ins Zentrum einer realwissenschaftlichen Methodologie.

Publication details

Published in:

Müller Klaus (1996) Allgemeine Systemtheorie: Geschichte, Methodologie und sozialwissenschaftliche Heuristik eines Wissenschaftsprogramms. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 122-137

DOI: 10.1007/978-3-322-95633-0_7

Referenz:

Müller Klaus (1996) Die kybernetische Revolution, In: Allgemeine Systemtheorie, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 122–137.