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Anything goes. Rien ne va plus.
Organisationswelten als Sinnprovinzen
pp. 279-288
Abstrakt
Wirtschaftswissenschaftler haben entschiedene Auffassungen von der Welt. Unbeirrt, fast möchte man sagen: unbeirrbar, beharren sie in ihrem Mainstream auf einer Sicht der Dinge, die ihnen vom großen "Als Ob" der neoklassischen Ökonomik eröffnet wird (und die ihnen alle anderen Aspekte der Welt verschließt): Das beste Verständnis der Welt erschlössen wir uns durch die Theoriefiktion des homo oeconomicus, durch die kontrafaktische Unterstellung205, die Menschen handelten, als ob sie des Marginalkalküls mächtige Nutzenmaximierer seien. Der locus classicus für dieses "Als Ob" ist, wie erwähnt, Milton Friedmans berühmter Aufsatz "The Methodology of Positive Economics' aus dem Jahr 1953 — "the Torah of economic Method" (McCloskey 1994, 4).
Publication details
Published in:
(2008) Organisation und Welterschließung: Dekonstruktionen. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 279-288
DOI: 10.1007/978-3-531-90921-9_21
Referenz:
Ortmann Günther (2008) Anything goes. Rien ne va plus.: Organisationswelten als Sinnprovinzen, In: Organisation und Welterschließung, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 279–288.


