Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

215777

Auguste Comte (1798–1857)

Heinz-Günter Vester

pp. 19-31

Abstrakt

Auguste Comte gilt als Vater der Soziologie – schlicht und einfach aus dem Grund, weil ihm die "Erzeugung" des Begriffs "Soziologie" zugeschrieben wird. Und aus demselben Grund pflegen Geschichten der Soziologie mit Auguste Comte zu beginnen. Systematische Darstellungen der Soziologie werden Comte bzw. seine Soziologie heute wohl kaum mehr behandeln, allenfalls noch erwähnen. Auf jeden Fall aber geht von Comte eine eigentümliche Faszination aus, was zum einen an seiner sonderbaren und skurrilen Persönlichkeit liegen mag, zum anderen aber an dem Selbstbewusstsein, mit dem er die junge Soziologie an die Spitze der Wissenschaften stellt.

Publication details

Published in:

Vester Heinz-Günter (2009) Kompendium der Soziologie II: Die Klassiker. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 19-31

DOI: 10.1007/978-3-531-91590-6_2

Referenz:

Vester Heinz-Günter (2009) Auguste Comte (1798–1857), In: Kompendium der Soziologie II, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 19–31.