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Karl Bühler und das Psychologische Institut der Universität Wien
Dokumente und Fundstücke
Abstrakt
Was ist das Lokale in der Wissenschaftsgeschichte und was lässt sich an ihm beobachten? Wir sind es gewohnt, das Denken eines Forschers aus seinen Veröffentlichungen, seiner Korrespondenz, seinen Manuskripten zu rekonstruieren; aber Wissenschaft ist auch und vor allem Tätigkeit, «ein Geschehen hic et nunc, das seinen bestimmten Platz im geographischen Raum und im gregorianischen Kalender hat» (Bühler). Genau dieses lokale Moment, die vergangene Gegenwärtigkeit von Wissenschaft, sucht der Band aufzuspüren. Die Reise geht in das Wien der 1920er und 1930er Jahre. Im August 1922 wird der Psychologe Karl Bühler an der Universität Wien zum ordentlichen Professor für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Psychologie und experimentellen Pädagogik berufen und mit der Leitung des neu gegründeten Wiener Psychologischen Instituts betraut. Die veröffentlichten Dokumente und Fundstücke geben Einblick in bisher kaum bekannte Forschungsvorhaben und Debatten, in entwickelte und wieder verworfene Ideen und machen auf die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufmerksam, die in den Jahren 1922–1938 am Institut tätig waren.
Details | Inhaltsverzeichnis
Publication details
Publisher: sdvig press
Ort: Genève-Lausanne
Year: 2022
Seiten: 390
Series: Bühleriana
ISBN (paperback): 9782970082958
Referenz:
Friedrich Janette (2022) Karl Bühler und das Psychologische Institut der Universität Wien: Dokumente und Fundstücke. Genève-Lausanne, sdvig press.

