Buch | Kapitel
Historik und Poetik
Plädoyer für ein gespanntes Verhältnis
pp. 12-23
Abstrakt
Das Rahmenthema dieses Symposions, »Geschichte als Literatur«, deutet an, daß »Geschichte« sich auch in anderen Institutionen und Medien verkörpern kann, sagen wir z.B.: als Wissenschaft, als Film, als Kunstwerk … In der Themenformulierung steckt, so gesehen, eine These, deren Verständnis ich fürs erste einmal mit folgenden Worten umschreiben möchte: Der Begriff »Geschichte« bezeichnet eine aus zeitlich zurückliegenden Ereignissen und Daten zusammengesetzte Realität, und diese Realität kann zum Gegenstand von literarischen, wissenschaftlichen, kinematographischen etc. Bearbeitungen gemacht werden. Ist das Resultat gelungen, so erscheint »Geschichte als Literatur«, »Geschichte als Wissenschaft« usf.
Publication details
Published in:
Eggert Hartmut, Profitlich Ulrich, Scherpe Klaus R. (1990) Geschichte als Literatur: Formen und Grenzen der Repräsentation von Vergangenheit. Stuttgart, Metzler.
Seiten: 12-23
DOI: 10.1007/978-3-476-03341-3_2
Referenz:
Harth Dietrich (1990) „Historik und Poetik: Plädoyer für ein gespanntes Verhältnis“, In: H. Eggert, U. Profitlich & K. R. Scherpe (Hrsg.), Geschichte als Literatur, Stuttgart, Metzler, 12–23.


