Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

218843

Eine leibphänomenologische Reflexion über eine nomadische Raumkonzeption

Eberhard Rothfuß

pp. 201-219

Abstrakt

Der vorliegende Beitrag perspektiviert eine Lebenswelt und kulturelle Ordnung von Körper, Mobilität und Raum der halbnomadischen Rinderhirtengesellschaft der Himba im nordwestlichen Namibia. Dabei wird versucht über den Ansatz einer praktischen interkulturellen Hermeneutik nach Sundermeier (1996) und Anleihen an die Leibphänomenologie von Merleau-Ponty (1974 [1945]) Reflexionen von Körperlichkeit, Bewegung und Raum relational zu fassen. Hierbei wird dem qualitativen Prozess, der vornehmlich ethnographischen Datenerhebung und rekonstruktiven Interpretation, Raum gegeben und dadurch der Versuch gewagt, eine uns fremde Lebenswelt sozioräumlich und leibphänomenologisch nachvollziehbar zu machen. Zu Beginn soll auf Möglichkeiten und Grenzen des Verstehen des kulturell Anderen eingegangen werden.

Publication details

Published in:

Rothfuß Eberhard, Dörfler Thomas (2013) Raumbezogene qualitative Sozialforschung. Dordrecht, Springer.

Seiten: 201-219

DOI: 10.1007/978-3-531-93240-8_9

Referenz:

Rothfuß Eberhard (2013) „Eine leibphänomenologische Reflexion über eine nomadische Raumkonzeption“, In: E. Rothfuß & T. Dörfler (Hrsg.), Raumbezogene qualitative Sozialforschung, Dordrecht, Springer, 201–219.