Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

219706

Wertkonflikte

Wolfgang Nieke

pp. 121-251

Abstrakt

Der unfreiwillige Kontakt verschiedener Kulturen innerhalb eines Territoriums, eines Staates und einer Gesellschaft geht selten ohne Spannungen ab. Im Blick auf die betroffenen Menschen konkretisieren sich diese Spannungen als Befremdung, Angst und als die Formen des Umgangs mit diesen Gefühlen der Ablehnung — "Ausländerfeindlichkeit" — gegenüber den als andersartig wahrgenommenen Angehörigen einer anderen Kultur im Sinne einer Fremdwelt, gegen die sich die Heimwelt, d. h. die eigene Lebenswelt abgrenzt und zur Aufrechterhaltung ihrer selbstverständlichen Geltung auch abgrenzen muss.

Publication details

Published in:

Nieke Wolfgang (2008) Interkulturelle Erziehung und Bildung: Wertorientierungen im Alltag. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 121-251

DOI: 10.1007/978-3-531-90810-6_4

Referenz:

Nieke Wolfgang (2008) Wertkonflikte, In: Interkulturelle Erziehung und Bildung, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 121–251.