Buch | Kapitel
Rand
pp. 211-220
Abstrakt
"Für das ungestörte soziale Leben im öffentlichen Raum braucht es Spielregeln, die für alle gelten". Seit geraumer Zeit wurde der Bahnhofsplatz von jungen Erwachsenen "oftmals in Begleitung von teils frei laufenden und Passanten anbellenden Hunden, als Begegnungsort genutzt, um dort Alkohol zu konsumieren und Musik zu hö ren". Aufgrund der "unbefriedigenden Situation" wurden von der Stadt sowohl präventive als auch repressive Massnahmen eingeleitet. Diese beinhalteten "die Schaffung eines Randgruppenreservates [sic!], d. h. eines alternativen Begegnungsortes für die erwähnten jungen Erwachsenen". Dort sollen sie "durch die Gassenarbeit (Strassensozialarbeit) begleitet, betreut und in ihrer Eigenverantwortung bestärkt werden" (aus einem Parlamentsprotokoll einer schweizerischen Kleinstadt 2005).
Publication details
Published in:
Reutlinger Christian, Fritsche Caroline, Lingg Eva (2011) Raumwissenschaftliche Basics: eine Einführung für die soziale Arbeit. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 211-220
DOI: 10.1007/978-3-531-92619-3_21
Referenz:
Reutlinger Christian (2011) „Rand“, In: C. Reutlinger, C. Fritsche & E. Lingg (Hrsg.), Raumwissenschaftliche Basics, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 211–220.