Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

222722

Omnia in omnibus oder der Zusammenhang aller Dinge

Bernd HerrmannJörn Sieglerschmidt

pp. 8-11

Abstrakt

Das Umweltverständnis der Antike und der auf ihrem Wissen aufbauenden folgenden Zeiten war bis in das 19. Jahrhundert hinein sehr viel umfassender als das heutige, das sich als szientistisches Weltbild auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse beruft. Nur noch geistige Strömungen mit ganzheitlichen Vorstellungen wie z. B. esoterische, anthroposophische oder homöopathische Lehren knüpfen an jene Überlieferungen unmittelbar an. Heutige Systemtheorien stehen zumindest mittelbar in der Tradition dieser Idee.

Publication details

Published in:

Herrmann Bernd, Sieglerschmidt Jörn (2017) Umweltgeschichte in Beispielen. Dordrecht, Springer.

Seiten: 8-11

DOI: 10.1007/978-3-658-15433-2_4

Referenz:

Herrmann Bernd, Sieglerschmidt Jörn (2017) Omnia in omnibus oder der Zusammenhang aller Dinge, In: Umweltgeschichte in Beispielen, Dordrecht, Springer, 8–11.