Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

223522

Pierre Bourdieu (1930-2002)

Heinz-Günter Vester

pp. 131-148

Abstrakt

Pierre Bourdieu ist der bekannteste französische Soziologe in der jüngsten Vergangenheit. War die Kenntnis der Soziologie Bourdieus in Deutschland noch in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf Sozial- und Humanwissenschaftler beschränkt, die den französischen Strukturalismus rezipiert hatten, in dessen Tradition das Denken Bourdieus wurzelt und von der es sich abhebt, so hat man in Debatten im Rahmen der Sozialstrukturanalyse und der Kultursoziologie mehr und mehr die Bedeutung Bourdieus erkannt. Bourdieus Œuvre weist eine erstaunliche Kontinuität auf. Seine "Fundamente" wurden bereits in den sechziger und siebziger Jahren gelegt und in den folgenden Dekaden um wichtige Arbeiten erweitert. Einige Konzepte und Theorieelemente Bourdieus gehören mittlerweile zum Allgemeingut der Soziologie. Einigen Büchern Bourdieus kann man Klassikerstatus bescheinigen.

Publication details

Published in:

Vester Heinz-Günter (2010) Kompendium der Soziologie III: Neuere soziologische Theorien. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 131-148

DOI: 10.1007/978-3-531-92158-7_8

Referenz:

Vester Heinz-Günter (2010) Pierre Bourdieu (1930-2002), In: Kompendium der Soziologie III, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 131–148.