Buch | Kapitel
Von Weimar bis Jerusalem
pp. 103-114
Abstrakt
Die Frage der Beziehung Nietzsches zum Judentum und zu den Juden hat bereits Anlaß zu ausgiebigen Darstellungen gegeben.2 Martin Buber ist zweifellos einer jener jüdischen Denker, der von seinem Denken am meisten angezogen bzw. schließlich enttäuscht wurde. Wir werden zuerst einige chronologische und geographische Anhaltspunkte zur Nietzsche-Rezeption bei den jüdischen Intellektuellen nennen und dann die einzelnen Stellungnahmen Bubers zu ihm in ihren Zusammenhängen prüfen. Schließlich werden wir seinen ersten wichtigen Text zum Thema bringen, der immer wieder zitiert wird, aber nur schwer zugänglich ist.
Publication details
Published in:
Schmidt-Grépály Rüdiger, Dietzsch Steffen (2001) Nietzsche im Exil: Übergänge in gegenwärtiges Denken. Weimar, Böhlaus Nachfolger.
Seiten: 103-114
DOI: 10.1007/978-3-476-02785-6_9
Referenz:
Bourel Dominique (2001) Von Weimar bis Jerusalem, In: Nietzsche im Exil, Weimar, Böhlaus Nachfolger, 103–114.


