Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

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199933

Zur Soziologie literarischer Wertung

Zwischen "Kunst" und "Kitsch"

Andreas DörnerLudgera Vogt

pp. 186-211

Abstrakt

Ob ein literarisches Werk hohe Kunst oder niederer "Kitsch" ist, ob ihm die Möglichkeit ästhetischer Erfahrung unterstellt wird oder lediglich die Bestätigung des immer schon Gewußten, das ist eine Fragestellung, mit der sich nicht erst seit neuerer Zeit Literaturtheoretiker und -kritiker beschäftigen. Unterschiedliche Bewertungsmodi kamen auch schon im 18. Jahrhundert bei der Entscheidung darüber, was sich im ausgewählten Raum der hohen Kunst bewegt und was vor den Türhütern stehenbleibt, zur Anwendung (zur Geschichte der Wertung und Literaturkritik vgl. Wellek 1977).

Publication details

Published in:

Dörner Andreas, Vogt Ludgera (1994) Literatursoziologie: Literatur, Gesellschaft, politische Kultur. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 186-211

DOI: 10.1007/978-3-322-91628-0_7

Referenz:

Dörner Andreas, Vogt Ludgera (1994) Zur Soziologie literarischer Wertung: Zwischen "Kunst" und "Kitsch", In: Literatursoziologie, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 186–211.