Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

198961

Mehr als der Familienlastenausgleich

Sozialpädagogische und sozialpolitische Aufgaben der Familienpolitik

Gabriele Conen

pp. 197-208

Abstrakt

Im Vordergrund der familienpolitischen Diskussion stehen in der Regel die finanziellen Transferleistungen des Staates für die Familie. Betrachtet man demgegenüber jedoch die Aufgaben und Funktionen der Familie, so wird deutlich, dass die existentielle Sicherung der Familie zwar ein wesentlicher, nicht aber der einzige wichtige Faktor ist. Ebenso bedeutsam sind die Erziehung und die bildungs- sowie berufsorientierte Platzierung der Kinder, die Bewältigung und Gestaltung des Alltags von der hauswirtschaftlichen, ökonomischen, gesundheitlichen Versorgung bis zum Ort der Regeneration und schließlich die binnen- und außerfamiliale Kommunikation einschließlich der Bewältigung von Krisen.

Publication details

Published in:

Mnchmeier Richard, et al. (2004) "Liebe allein genügt nicht": historische und systematische Dimensionen der Sozialpädagogik. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 197-208

DOI: 10.1007/978-3-663-10670-8_13

Referenz:

Conen Gabriele (2004) Mehr als der Familienlastenausgleich: Sozialpädagogische und sozialpolitische Aufgaben der Familienpolitik, In: "Liebe allein genügt nicht", Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 197–208.