Das Genre reflexiven Schreibens in der Lehrer_innenbildung
pp. 59-74
Abstrakt
In diesem Beitrag wird die Methodologie des enunziativen Ansatzes der französischen Diskursanalyse vorgestellt. In dieser analytischen Perspektive wird an Foucaults (1973) analyse énonciative bzw. Aussagenanalyse angeschlossen, um "den Diskurs in seinem Zusammenhang von Äußerung (im Sinne von diskursivem Akt oder Ereignis) und Aussage (als materialem Resultat einer Äußerung)" (Angermuller 2014: 43) zu begreifen. Dabei steht das "Äußerungsdispositiv" im Fokus, "das eine textuale Organisation mit einem sozialen Ort verbindet" (Maingueneau 1996: 6; vgl. Angermüller 2007). Der Nutzen dieses Ansatzes wird am Beispiel einer Studie deutlich gemacht, die die Genres einer reflexiven Schreibpraxis in den Blick nimmt, zu der Studierende des Lehrer_innenberufs an den französischen Universitäten in den letzten Jahren aufgefordert worden sind.
Publication details
Published in:
Fegter Susann, Kessl Fabian, Langer Antje, Ott Marion, Rothe Daniela, Wrana Daniel (2015) Erziehungswissenschaftliche Diskursforschung: empirische Analysen zu Bildungs- und Erziehungsverhältnissen. Dordrecht, Springer.
Seiten: 59-74
DOI: 10.1007/978-3-531-18738-9_2
Referenz:
Delormas Pascale (2015) „Das Genre reflexiven Schreibens in der Lehrer_innenbildung“, In: S. Fegter, F. Kessl, A. Langer, M. Ott, D. Rothe & D. Wrana (Hrsg.), Erziehungswissenschaftliche Diskursforschung, Dordrecht, Springer, 59–74.