Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

218832

Telekommunikatives Handeln im Alltag

Eine kommunikationswissenschaftliche Lesart der Schütz'schen Sozial-Phänomenologie

Julian Gebhardt

pp. 69-214

Abstrakt

Ziel dieses Kapitels ist es, das von Alfred Schütz bzw. das von Schütz und Luckmann herausgearbeitete sozial-phänomenologische Lebensweltkonzept sowie die darauf gründenden überlegungen zur intersubjektiven Konstitution des (zwischen-)menschlichen Handelns und Erlebens in der Lebenswelt des Alltags zu erschließen und als theoretisches Fundament für eine Analyse der hier verfolgten kommunikationswissenschaftlichen Fragestellungen nutzbar zu machen. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung einer handlungstheoretisch fundierten Analyseperspektive, mit deren Hilfe es möglich werden soll, die sich im Alltag der Menschen vollziehenden Prozesse der raum-zeitlichen Vermittlung kommunikativen Handelns sowie die darauf bezogenen Vorgänge der alltäglichen Aneignung und Nutzung von Medien der interpersonalen Telekommunikation aus einer akteursbezogenen und alltagsweltlich verankerten Handlungsperspektive zu betrachten und in ihrer sozialen und damit intersubjektiven Verfasstheit verständlich zu machen. Auf diese Weise soll ein grundlagentheoretischer Beitrag hin zu einem besseren Verständnis der Bedingungen, Strukturen und Verläufe unterschiedlicher Teilprozesse der Telematisierung kommunikativen Handelns geleistet werden.

Publication details

Published in:

Gebhardt Julian (2008) Telekommunikatives Handeln im Alltag: eine sozialphänomenologische Analyse interpersonaler Medienkommunikation. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 69-214

DOI: 10.1007/978-3-531-91050-5_3

Referenz:

Gebhardt Julian (2008) Telekommunikatives Handeln im Alltag: Eine kommunikationswissenschaftliche Lesart der Schütz'schen Sozial-Phänomenologie, In: Telekommunikatives Handeln im Alltag, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 69–214.