Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

219111

Einleitung

Warum ›Gedächtnis‹?

Astrid Erll

pp. 1-13

Abstrakt

Das mag sich die eine oder der andere beim Betrachten dieses Buches fragen – oder schon seit längerem Mutmaßungen über Sinn und Zweck des Begriffs in der heutigen Diskussion angestellt haben. Warum und wie betreibt man eine Forschung zu ›Kultur und Gedächtnis‹ – als Literaturwissenschaftler, Kulturhistorikerin oder als Soziologe? Und was soll gewonnen sein, wenn wir dem bestehenden Begriffsrepertoire der Kulturwissenschaften – Mentalitäten, Identitäten, Symbole, Texte, Medien – nun noch das ›Gedächtnis‹ hinzufügen und Gesellschaftsformationen, historische Prozesse, Literatur, Kunst und Medien in dieser Perspektive ausleuchten?

Publication details

Published in:

Erll Astrid (2011) Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen: Eine Einführung. Stuttgart, Metzler.

Seiten: 1-13

DOI: 10.1007/978-3-476-05190-5_1

Referenz:

Erll Astrid (2011) Einleitung: Warum ›Gedächtnis‹?, In: Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen, Stuttgart, Metzler, 1–13.