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Epilog — Meta-Reflexionen zu einer Phänomenologie der Dienstleistung
pp. 283-288
Abstrakt
Diese Forschungsarbeit stellt den Versuch dar, eine Phänomenologie der Dienstleistung und ihrer Qualität zu entwickeln. Über einen phänomenologischen Zugang wurden die leiblichen, zwischenleiblichen und sprachlichen Prozesse betrachtet, die für die Konstitution und Entwicklung der Interaktion und der Qualität in konstellativen Dienstleistungen grundlegend sind. In Abgrenzung von der klassischen (Husserl) und der mundan-sozialen (Schütz) Phänomenologie und in Weiterentwicklung eines interpretad ven phänomenologischen Selbstverständnisses wurde ein Ausgangsfeld für die Untersuchung der Dienstleistung gewonnen. Mit der Philosophie Merleau-Pontys wurde systematisch der Leib und die Sprache als grundlegende Konstitutiva zwischenleiblicher und zwischenmenschlicher Begegnung herausgearbeitet. Mittels des so gewonnen Interaktionsverständnis, konnte der produktionsorientierte Ansatz von Dienstleistungen kritisch hinterfragt werden und der Übergang vom Tausch zu einem responsiven Geben-Nehmen-Verhältnis des Dienstleistungsprozesses beschrieben werden. Auf der so erreichten Grundlage wurde ein vie1fältiges Konstellationsmodell der Dienstleistungsinteraktion entwickelt. In diesem konnten die konstellativen Dimensionen des Atmosphärischen, des Emotionalen, der Rollentheorie, sowie der Inter-Kon-+-Textualität und des Narrativen für die Organisationstheorie und -praxis von Dienstleistungen berücksichtigt werden. Aus den gewonnen Einsichten wurden dann erste organisationstheoretische Folgen für eine responsive Dienstleistungsorganisation abgeleitet. Anschließend wurde das Phänomen der Qualität eingehend untersucht.
Publication details
Published in:
Küpers Wendelin M. (1999) Phänomenologie der Dienstleistungsqualität. Wiesbaden, Deutscher Universitätsverlag.
Seiten: 283-288
DOI: 10.1007/978-3-663-08852-3_8
Referenz:
Küpers Wendelin M. (1999) Epilog — Meta-Reflexionen zu einer Phänomenologie der Dienstleistung, In: Phänomenologie der Dienstleistungsqualität, Wiesbaden, Deutscher Universitätsverlag, 283–288.


