Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Buch | Kapitel

223157

Zur Evolution von Systemen und Diskursen

pp. 205-246

Abstrakt

Im Vergleich zum "St. Galler Ansatz" können die Arbeiten aus dem Umfeld des "Münchner Ansatzes' in einem noch engeren Zusammenhang mit unserem grund-lagentheoretischen Bezugsrahmen gesehen werden. Werner Kirsch und Mitarbeiter be-ziehen sich in konzeptioneller Hinsicht nicht nur auf die Publikationen der neueren so-ziologischen Systemtheorie, sondern ebenso auf die Positionen, die von Jean-Frangois Lyotard vertreten werden. Abweichend von unserer bisherigen Diskussion, in welcher die Theorien von Luhmann und Habermas mehr oder weniger kontrastiert wurden190, unternimmt Kirsch eine Modifizierung beider Ansätze mit der Intention, eine eigenstän-dige Organisationstheorie auf den Weg zu bringen. Kirsch ist um die Konzeptualisierung eines Managementansatzes bemüht, innerhalb dessen die systemorientierte Perspektive Luhmanns, die "Theorie des kommunikativen Handelns' bei Habermas und der sprach-theoretische Zugang Lyotards aufeinander bezogen werden.

Publication details

Published in:

Hahmann Martin (2000) Komplementäre Managementdiskurse: Polarisierung oder Paradigmenvielfalt?. Wiesbaden, Deutscher Universitätsverlag.

Seiten: 205-246

DOI: 10.1007/978-3-322-99225-3_12

Referenz:

(2000) Zur Evolution von Systemen und Diskursen, In: Komplementäre Managementdiskurse, Wiesbaden, Deutscher Universitätsverlag, 205–246.