Buch | Kapitel
Naturschutz und Romantik – historische Befunde
pp. 91-184
Abstrakt
Nach A. Schütz und T. Luckmann ist der Übergang von einzelnen Elementen des Wissensvorrats in den gesellschaftlichen Wissensvorrat in der "natürlichen Lebenswelt" nur dann möglich, wenn die Bewältigung einer Situation durch ein Individuum auch anderen als sinnvoll erscheint. Die unveränderte Weitergabe dieses vergesellschafteten Wissensvorrats von einer Generation zur nächsten, also seine Verstetigung in der Zeit, wird theoretisch dann stattfinden, wenn die entsprechende Situation durch ihn bewältigt werden kann. Dieses Vorgehen kann habitualisiert, typisiert und damit im Sinne von P. L. Berger und T. Luckmann zur Institution werden.
Publication details
Published in:
Franke Nils Magnus (2017) Naturschutz – Landschaft – Heimat: Romantik als eine Grundlage des Naturschutzes in Deutschland. Dordrecht, Springer.
Seiten: 91-184
DOI: 10.1007/978-3-658-14835-5_13
Referenz:
Franke Nils Magnus (2017) Naturschutz und Romantik – historische Befunde, In: Naturschutz – Landschaft – Heimat, Dordrecht, Springer, 91–184.


