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Der begrenzte Beitrag der Psychoanalyse zur Sozialpädagogik
pp. 143-154
Abstrakt
Zu Anfang des vorigen Jahrhunderts sah sich die noch junge Wissenschaft der Psychoanalyse von zahlreichen Gegnern umringt. Gerade die Nachbarwissenschaften Psychologie und Medizin lehnten die Psychoanalyse ab, sei es in polemischer Geste wie bei William Stern oder Karl Bühler oder einfach in stummer Nichtbeachtung. Hingegen fanden sich unter den Pädagogen dieser Zeit eine Reihe hoch interessierter "Laienanalytiker"1, viele von ihnen begaben sich selbst in analytische Ausbildung — die einen, um selbst ein Leben als analytischer Psychotherapeut zu führen, die anderen, um zu versuchen, die Psychoanalyse für die pädagogische Praxis nutzbar zu machen. So entstanden eine Reihe überaus produktiver pädagogischer Projekte, in der Früh- und Heimerziehung, schulischen und außerschulischen Pädagogik.2
Publication details
Published in:
Mnchmeier Richard, et al. (2004) "Liebe allein genügt nicht": historische und systematische Dimensionen der Sozialpädagogik. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 143-154
DOI: 10.1007/978-3-663-10670-8_9
Referenz:
Körner Jürgen (2004) Der begrenzte Beitrag der Psychoanalyse zur Sozialpädagogik, In: "Liebe allein genügt nicht", Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 143–154.


