Buch | Kapitel
Schmutz und Geschwindigkeit oder Warum das Tempo Tempo heißt
pp. 74-98
Abstrakt
Bei einer zurückliegenden Beschäftigung mit Geschwindigkeit und Beschleunigung in der Metropole, dem Berliner Tempo der Zwanziger, griff der Autor zu einem Päckchen Papiertaschentücher. Es waren keine markenlosen oder »Softies«, sondern es waren klassische »Tempo«-Taschentücher, unter deren Namen sie verkürzt im Alltagsgebrauch verwendet werden: »Tempos«. Kaum ein Produkt wird so sehr mit seinem Namen identifiziert — und das dauerhaft seit Jahrzehnten.
Publication details
Published in:
Döring Jörg, Jäger Christian, Wegmann Thomas (1996) Verkehrsformen und Schreibverhältnisse: Medialer Wandel als Gegenstand und Bedingung von Literatur im 20. Jahrhundert. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 74-98
DOI: 10.1007/978-3-322-95656-9_6
Referenz:
Fitzel Thomas (1996) „Schmutz und Geschwindigkeit oder Warum das Tempo Tempo heißt“, In: J. Döring, C. Jäger & T. Wegmann (Hrsg.), Verkehrsformen und Schreibverhältnisse, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 74–98.