
Karl Bühler
1879 (Meckesheim) — 1963 (Los Angeles)
Karl Bühler gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Psychologen des 20. Jahrhunderts, seine wissenschaftliche Karriere erreichte ihren Höhepunkt in Wien, wo er 1922 auf einen der drei Philosophielehrstühle mit der Ausrichtung Philosophie, Psychologie und experimentelle Pädagogik berufen wurde. Zur gleichen Zeit übernahm er die Leitung des psychologischen Instituts, das im Laufe seiner Tätigkeit, die 1938 durch die Annexion Österreichs ihr Ende fand, zu einem der führendsten Europas avancierte. Sein Werk ist in seiner komplexen Vielfalt nicht nur exemplarisch für wichtige Momente der Konstituierung der Psychologie als wissenschaftlicher Disziplin, sondern enthält auch theoretische Ideen und empirische Experimentalreihen, aus denen reicher Gewinn für die aktuellen Debatten in der Psychologie, in der Linguistik sowie in der Geistes- und Sprachphilosophie gezogen werden kann.
(1950-1959)
XDas Gestaltprinzip im Leben des Menschen und der Tiere
1959
Acta Psychologica 14
1955
Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie 3
1955
Österreichische Hochschulzeitung 17
1954
Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie 2
The essentials of contact navigation
1954
Acta Psychologica 10
Der Atemfaktor in tierischen Geruchsspuren
1952
Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie 1
1951
in: Organization and pathology of thought, New York : Columbia University Press
The skywise and neighborwise navigation of ants and bees
1951
Acta Psychologica 8
