Deutsche Gesellschaft
für phänomenologische Forschung

Zeitschrift | Autoren

100566

Karl Bühler

1879 (Meckesheim) — 1963 (Los Angeles)

Karl Bühler gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Psychologen des 20. Jahrhunderts, seine wissenschaftliche Karriere erreichte ihren Höhepunkt in Wien, wo er 1922 auf einen der drei Philosophielehrstühle mit der Ausrichtung Philosophie, Psychologie und experimentelle Pädagogik berufen wurde. Zur gleichen Zeit übernahm er die Leitung des psychologischen Instituts, das im Laufe seiner Tätigkeit, die 1938 durch die Annexion Österreichs ihr Ende fand, zu einem der führendsten Europas avancierte. Sein Werk ist in seiner komplexen Vielfalt nicht nur exemplarisch für wichtige Momente der Konstituierung der Psychologie als wissenschaftlicher Disziplin, sondern enthält auch theoretische Ideen und empirische Experimentalreihen, aus denen reicher Gewinn für die aktuellen Debatten in der Psychologie, in der Linguistik sowie in der Geistes- und Sprachphilosophie gezogen werden kann.

Alle Bücher in German

X

Sprache und Denken

2014

Karl Bühler

Köln, von Halem

Schriften zur Sprachtheorie

2012

Karl Bühler

Tübingen, Mohr Siebeck

Die Axiomatik der Sprachwissenschaften

1969

Karl Bühler

Frankfurt am Main, Klostermann

Die Zukunft der Psychologie und die Schule

1936

Karl Bühler

Wien-Leipzig, Deutscher Verlag für Jugend und Volk

Sprachtheorie

1934

Karl Bühler

Jena, G. Fischer

Ausdruckstheorie

1933

Karl Bühler

Jena, Gustav Fischer

Handbuch der Psychologie. Erster Teil

1922

herausgegeben vonKarl Bühler

Jena, G. Fischer

Abriss der Psychologie

1920

Hermann Ebbinghaus

Berlin-Leipzig, de Gruyter